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Tagebuchnotiz vom 8.10.2007  

Tagebuchnotiz vom 8.10.2007
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... die Geschichte dazu ...

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Datum:20.08.2008
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heidelberg, montag, 8. oktober 2007
du bist unerreichbar für mich – ich werde per anhalter zur buchmesse kommen (mit meinem letzten cent für den eintritt!), nur, um dir für einen flüchtigen moment nahe sein zu können - du lehnst jedes pathos rigoros ab – mein verlangen ist so dump, animalisch, kitschig - du gehörst noch immer (und jetzt erst recht) so vielen – ich gehöre nur dir – ich breche noch einmal alle brücken hinter mir ab für dich – für dich sind deine brückenschläge eine frage des überlebens – deine katze ist schwarz – meine katzen sind bunt geworden mit den jahren – babylon ist unser zuhause – aber wir leben dort in befremdend unterschiedlichen bezirken – ich verzehre mich nach dir – du kennst mich noch nicht einmal – dein lachen hat sich an meiner sehnsucht festgeklammert – meines ist müde geworden – ich weiß fast nichts von dir – du kennst schon das wichtigste von mir – du bist begehrt – ich verstecke mich lieber - deine welt sind die wörter – meine welt sind die bilder – babylon ist überall – du magst meine bilder, aber du lehnst meine wörter als schwülstig ab – aber auch meine wörter sind meine welt, sie gehören zu mir mit all dem kitsch, den sie nicht leugnen – dein leben ist mir noch immer ein fragezeichen – mein leben besteht aus schmerzhaften und ironischen und obskuren und chaotischen ausrufezeichen und achterbahnen und seelenmüll und es wimmelt dort von losgelösten semikoli ohne jeglichen zusammenhang zu irgend¬-as, woran ich mich lang genug könnte festhalten– und du gehörst noch immer so vielen – und ich verstecke mich noch immer am liebsten hinter meinen bildern (auch denjenigen, die aus wörtern collagiert sind!) – bist du noch da? – ich leide wie ein hund und ich falle hinein in dieses lachen von dir, das nicht mir gehört aber so vielen – und ich merke, wie einsam ich bin inmitten von fast 400 bildern, mit denen ich mich jetzt zudecke, mich dahinter verstecke, um bloß ja kein eigenes gesicht mehr haben zu müssen, das dir so nicht gefallen würde, genau so wenig wie meine pathologisch-pathetischen wörter – wirf mich nicht weg.; gib mir eine kleine, weitere chance - ysa, die, die sich in deinem lächeln verloren hatte -

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bohemia01
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